Ausgabe 29

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Ausgabe #29 - Druckfrisch und ab dem 05. April im Handel erhältlich! Hier geht es zur die Heftvorschau.

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SHORT TALK MIT BEN WESSLING AUS DER AUSGABE #11

Hi Ben, stell dich doch mal kurz vor. Wo wohnst du, was machst du, wie kamst du aufs Rad und warum sitzt du heute noch drauf?

Hi, mein Name ist Ben Wessling und wohne in Essen, mitten im Herzen vom Ruhrpott. Ich fahre jetzt seit ca. 6 Jahren BMX. Aufmerksam wurde ich auf BMX durch das Internet. Das hört sich vielleicht blöd an, war aber so! (lach) Ich habe mir damals halt echt richtig viele BMX-Videos angeschaut und war total geflasht davon, was man mit so einem Fahrrad alles anstellen konnte. Daraufhin habe ich mir dann mein erstes BMX von meinen Eltern zum Geburtstag gewünscht und auch gleich eins bekommen. Seit dem fahre ich jede freie Minute Rad, mir macht nichts mehr Spaß als das. Vor allem weil man damit machen kann, was man will... also fast! 

Wie sieht bei dir ein stinknormaler Tagesablauf neben dem Radfahren aus?

Ich stehe auf, gehe zur Schule und danach komme ich wieder nach Hause. Dann esse ich etwas, mache mein Hausaufgaben und gucke ein bisschen Fernsehen oder so. Keine Ahnung, was macht man denn so, wenn man nichts lieber tut als BMX-Fahren? Ich schaue natürlich, was so abgeht, und ziehe dann meist los um Rad zufahren.

Wo siehst du deine eigene Zukunft und Ziele? Hast du jetzt schon Pläne?

Erstmal werde ich mein Abi machen und danach evtl. studieren gehen oder auch eine Ausbildung machen, je nach dem!? Ich weiß es gerade aber noch gar nicht so genau und lasse vieles einfach mal auf mich zukommen.

 

 

Welche Teile gehen dir am häufigsten kaputt und wo besorgst du dir dann deine neuen?

Am meisten gehen bei mir die Speichen, Pedale und Griffe kaputt.  Momentan fahre ich schon wieder mit drei gebrochenen Speichen durch die Gegend und es wird mal Zeit für ein paar neue. In Essen gibt es leider keinen BMX-Store, also bestelle ich meistens Online bei Kunstform BMX oder Parano-Garage. Die haben immer ganz guten Stuff auf Lager.

Wir haben dich jetzt als reine Streetgranate kennengelernt! Fährst du auch Park, Hügel und/oder Contest? 

Mir macht es auf jeden Fall auch viel Spaß, im Park zu fahren oder mal den ein oder anderen Hügel zu springen, aber grundsätzlich fühl ich mich auf der Straße am wohlsten. Contest fahre ich nicht ganz so oft, obwohl ich das auch ganz cool finde. Ich stehe da eher auf kleinere Jams oder Best Trick-Contests. Wahrscheinlich liegt das aber auch daran, dass ich noch nie einen Contestrun gefahren bin, mit dem ich wirklich richtig zufrieden war. 

Wie bist du dazu gekommen dich auf so manch männliche Stangen zu schmeißen? 

Keine Ahnung. Das kam halt irgendwie mit der Zeit. Sobald ich mir genau vorstellen kann, wie ich den Trick an einem Rail machen muss, ziehe ich es auch durch. So blöd wie das jetzt klingen mag, aber wenn man dabei die Konzentration komplett auf den Trick und Spot legt, dann ist das auch schon die halbe Miete.

Was sind deine Lieblingsspots?

Alles Mögliche an Streetspots. Rails und Curbs fahre ich dabei am liebsten. Mit den richtigen Leuten kann man überall eine gute Session fahren und in Skateparks zu fahren macht auch immer wieder richtig Bock, weil man einfach viele Lines fahren kann. 

 

 

Wenn du die Möglichkeit hättest, dich mal kurz wegzubeamen, wohin würdest du dann reisen, um Rad zu fahren?

Auf jeden Fall nach Barcelona. Ansonsten nach San Diego oder Austin. Tel Aviv finde ich auch ziemlich spannend. Ich hab da mittlerweile so geile Video-Clips von den Orten gesehen, dass ich richtig heiß bin, selbst mal dort fahren zu können.

Welche waren die bisher geilsten Spots, die du jemals gefahren bist und wie findest du sie?

Generell finde ich die Spots immer einfach so, wenn ich durch die Gegend fahre. Aus dem Auto, dem Bus oder auf dem Rad. Einmal dran vorbeigefahren, merkt man sich einfach die Stelle und schaut da später noch mal vorbei, um zu checken, ob da auch wirklich etwas geht. Bei uns in Essen gibt es leider nicht so viele Spots. Deshalb fällt es mir auch ziemlich schwer, einen Lieblingsspot zu nennen. Aber das Rail, an dem wir den Hangover Toothpick gemacht haben, war schon ziemlich geil.

Wie wichtig sind dir deine Freunde beim Radfahren und was bedeutet das für dich? Wer sind deine Homies?

Die sind mir übertrieben wichtig, weil es ohne Freunde einfach nur halb so viel Spaß machen würde. Klar geh ich auch mal alleine Radfahren, aber es gibt nichts Besseres, als eine gute Session mit seinen Homies zu fahren. Ja, der erste Homie, der mir da einfällt, ist der Daniel Portorreal, dann noch Janek Wentzky, die Stinshoff Brüder, Toby Brassat, Timothy Pesth und die ganze Mülheimer Crew. Das sind ja eh alles alte Bekannte von euch, über die Jungs muss man eigentlich nichts mehr sagen.

 

 

Wie sieht es bei dir mit Gefühlsausbrüchen beim Radfahren aus, wenn mal etwas nicht so läuft, wie du dir das vorstellst?

Ja die kommen schon gerne mal vor [lacht]. Aber ich versuche immer ruhig zu bleiben und mein Rad nicht gleich durch die Gegend zu schmeißen. Das ich dann trotzdem mal rumschreie, kann passieren. Keine Ahnung, man ist ja nicht gleich ein Aggressiver Mensch, nur weil man sein BMX-Rad anschreit. Der Konflikt, den man in diesem Moment eigentlich nur mit sich selbst ausmachen kann, muss raus, damit man die Sache einfach nochmal probieren kann.

Welchen Videopart schaust du dir am liebsten an? 

Das ist auf jeden Fall Ty Morrows Part in „Deadline“ und Alex Kennedys Part in „Talk is Cheap”. Beides richtig geil und sehenswert!

Wer sind deine Top 3 Fahrer in Deutschland und auch international? 

In Deutschland sind das: Bruno Hoffmann, Adrian Warnken und Daniel Tünte. Auf internationaler Ebene finde ich Garrett Reynolds, Ty Morrow und Alex Kennedy ziemlich geil! 

Dein aktueller Lieblingstrick?

Mein Lieblingstrick ist momentan der Hangover Toothpick. Der fühlt sich einfach geil an und macht voll Spaß! 

Hier hast du jetzt Platz für persönliche Worte, Danksagungen und was du sonst noch so loswerden möchtest?

Ja, ich möchte mich auf jeden Fall bei euch bedanken, dafür dass ihr mit mir dieses kleine Interview gemacht habt. Und natürlich grüße ich noch alle meine Homies und die ganze Ruhrpott-Crew sowie die Leute aus Köln und Wuppertal. Peace

 

 

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