Ausgabe 29

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Ausgabe #29 - Druckfrisch und ab dem 05. April im Handel erhältlich! Hier geht es zur die Heftvorschau.

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ROUTE INDUSTRIEKULTUR MIT BRUNO HOFFMANN UND CO.

Mitte Juli stand für Bruno Hoffmann das Ruhrgebiet auf der prall gefüllten Reiseroute. Für seinen Sponsor Red Bull ging es für zwei Tage auf Industrierundgang durch Essen, Mülheim, Duisburg und das schöne Recklinghausen. Neben einigen klassischen Streetspots standen natürlich auch weniger frequentierte Spots, die mit der imposanten Kulisse der alten Industrie- und Zechenkultur aufwarteten, auf dem Programm. Ausgerechnet an den zwei heißesten Tagen unseres bisher eher bescheidenen Sommers fand diese schweißtreibende Mission statt. Aber Dank einem der besten Gastgeber – zumindest im Pott – endeten die Abende bei einer entspannten Poolsession im Garten der Familie Hofmeister. Wat will man mehr und viel Spaß auf der Route Industriekultur.

Am Sonntagmittag nach den Summergames schlug Bruno noch leicht verkatert mit den Homies Taylor Cadel aus Siegen und Moritz Hofmeister als Host im Ruhrpott auf. Kurze Zeit später trafen wir uns auch schon im Skatepark, von wo aus wir nach einer kleinen Warm-up-Runde in Richtung Mannesmann-Werksgelände starteten, wo wir die ersten Industrie-Spots abcheckten. Das Ruhrgebiet ist mit über acht Millionen Einwohnern weit über seine Grenzen hinaus für seine alten Industrie- und Bergbauanlagen bekannt. Roughe Spots findet man also überall und wenn man die Augen richtig aufmacht, kann man einige Relikte aus dem 19. Jahrhundert entdecken und vieles davon auch mit dem Rad bedienen. Genau das war der Plan, denn wir wollten die industrielle Atmosphäre unbedingt auf schönen Fotos mit BMX verbinden. Nach der ersten lockeren Session an einem stillgelegten Pförtnerhäuschen wurde dann noch etwas an der Ruhr gechillt und später im Pool von den Hofmeistern gebadet.

Am nächsten Tag war erst mal ausschlafen angesagt. Bruno hatte sowieso noch diverse Trips in den Knochen stecken und auch der Rest der Crew musste sich noch von der Freibiersause in Köln erholen. Durch die explodierenden Temperaturen passte das aber sehr gut. So sammelten wir Janek Wentzky erst gegen 15 Uhr in Essen ein, der die Sache in bewegten Bildern begleiten wollte. Die Ruhrpott-Crew war also perfekt. Von hier ging es weiter nach Recklinghausen zur Zeche Ewald, wo einige kulturell interessante Spots auf uns warteten.

Begrüßt wurden wir von einigen Autotunern, die sich wunderten, dass an unseren Karren nur so wenig dran ist, und sich daher auch nicht weiter für uns interessierten.  Also freie Fahrt, denn auf dem alten Zechengelände gab es viele kreative Spots zu entdecken. Wallrides an alten Loren oder Bunnyhops über ausgemusterte Pipelines – dies sind sicher nicht die alltäglichen Orte, um Street fahren zu gehen, von der geilen Kulisse mal ganz abgesehen. Den Tag ließen wir dann im ansässigen Biergarten ausklingen, bevor wir uns wieder auf die A42 begaben und den Heimweg nach Essen und Mülheim antraten.

Am Dienstagmorgen fuhren wir nach einer kleinen Flatrail-Session nach Duisburg, wo wir erst mal ein Schnitzelbrötchen im „Fleisch und Wurst Paradies“ nahe dem neuen Innenhafen frühstückten. Die Spotsuche erwies sich allerdings als schwierig und auch die Temperatur war bereits wieder weit über die 30-Grad-Marke geklettert. So beschlossen wir, zurück nach Essen zufahren, genossen die Zeit im klimatisierten Auto und steuerten schon wieder eine schöne Stange am Rhein-Ruhr-Zentrum an. Bruno und Markus Reuss bearbeiteten die Stange aufs Übelste, die Hitze schien ihnen wohl nichts mehr auszumachen.

Markus machte das erste Mal Overpegs am Rail und später sogar noch mit 180 out, während Bruno bereits chillte und sich über seinen Backward Crooks Indian out freute. Nach der Session trafen wir uns alle nochmal zum letzten Spot an der Zeche Zollverein, wo eines der geilsten Set-ups ever auf Bruno wartete. Eine Down-Flat-Uprail-Kombination von männlicher Größe, welche man so noch nicht gesehen hatte. Nach einigen trys to Brennnessel kam zum weiteren Übel auch noch die Security ins Spiel, die Bruno dann leider nicht mehr gewähren ließen. Echt schade!

Der Upfuck war entsprechend groß, aber das ist eben auch part of the game beim Streetfahren. Der Spot bleibt natürlich auf der To-do-Liste stehen! So langsam neigte sich der Tag, mit den letzten Curblines dem Ende zu. Am Abend musste Bruno dann wieder nach Frankfurt zurück, denn in seiner Bude warteten bereits ein paar Engländer, die extra für den DUB-Jam in FFM angereist waren. An dieser Stelle: danke Bruno, Red Bull und allen Ruhrpott Homies für die heiße Zeit im Pott. 

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