Ausgabe 29

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Ausgabe #29 - Druckfrisch und ab dem 05. April im Handel erhältlich! Hier geht es zur die Heftvorschau.

Features

PERU UNITED - INTERVIEW MIT CAMILO GUTIERREZ

Nein, er kam nicht mit einem Eselskarren durch die Schluchten der Anden nach Berlin. Auch wenn die Vorstellung einen gewissen Scharm und Romantik besitzt, ist es doch nur eine Geschichte, die sich der Moderator Roman Scheid ausgedacht hat und gerne bei den Flatlandshows über Camilo erzählt. Camilo kam mit dem Flugzeug aus der Hauptstadt Lima in die Hauptstadt Berlin, um dort Fotos zu machen und BMX zu fahren. Beides kann er nämlich ziemlich gut! Ich kenne Camilo, seit er vor acht Jahren nach Deutschland kam. Aufmerksam auf ihn bin ich erst durch seine Bilder geworden. Matti Röse hatte mir vor vielen Jahren gesagt, dass ein Flatlander aus Peru nach Berlin gezogen ist, der auch sehr gut fotografieren kann. Durch die BMX-Gemeinde hat Camilo direkt Anschluss in Berlin gefunden. Als wir damals die deepBMX-Crew in Leben gerufen haben, war für uns klar, dass Camilo dazugehört. Ohne ihn wäre damals eine Menge nicht möglich gewesen. Durch seine Bilder und seine Filme hat er sich mittlerweile in ganz Europa einen Namen gemacht. Ob es Imagefilme für große Firmen, Spotchecks in China oder Fahrerportraits der besten Flatlander wie Viki Gomez sind, er hat schon alles gemacht. Camilo ist ein Weltenbummler. Das ist sein Leben. Kein Wunder, denn er spricht viele Sprachen fließend. Wir sind sehr froh, dass wir es geschafft haben, dieses fette Interview mit ihm an den Start zu bringen und ihn auch als Coverboy dieser Ausgabe präsentieren zu können.

 

Stell dich doch mal vor Camilo. Wo kommst du her, wie lange bist du schon in Deutschland und seit wann fährst du BMX?

Hallo, mein Name ist Camilo Gutierrez, ich komme aus Lima, Peru. Ich fahre seit 16 Jahren BMX Freestyle. Seit 7 Jahren wohne ich in Berlin!

Wer sind denn deine Sponsoren und wer sind die Menschen, die dir helfen, dein Leben so zu leben, wie du es tust?

Seit 2009 bin ich für das Projekt deepBMX von Autum Bicycles gefahren, aber nach unserem letzten Trip nach Japan habe ich mich entschieden, das Projekt zu verlassen. Fast 6 Jahren war ich für die Jungs unterwegs und weltweit fast überall unterwegs. Leider gab es dann in letzter Zeit keine richtig gute Verbindung mehr zwischen uns, sodass für mich klar war, dass ich künftig nicht mehr am Projekt teilnehmen will. Es ist eigentlich sehr schade, weil ich nicht nur als Sportler, sondern auch als Fotograf im Projekt gearbeitet habe. Ich habe viel Energie und Liebe reininvestiert, um das Projekt zu verbessern. Aber life goes on! Im Moment fahre ich für den FlairBMX Shop aus Berlin, G-Shock und die Klamotten-Firma GZUCK aus Peru. Mein offizieller Athlete Manager ist GG.M. Sports Image Management aus Luxembourg (von meinen guten Freunden Viki Gomez und Alexa Gobran), aber ich repräsentiere auch mein eigenes Video- und Fotoprojekt „Wildschnitt“ in Berlin.

Du hast ja in Peru mit dem BMX angefangen.War BMX ein Grund für dich, nach Europa zu kommen oder aus welchem Grund bist du aus der Heimat weg, um in Berlin zu leben?

Ja, ich habe 1999 in Lima, Peru mit dem BMX Freestyle angefangen. BMX Freestyle ist meine Liebe, meine Passion und meine Beruf, deswegen bin ich zusammen mit meiner Ex-Freundin 2008 nach Deutschland gekommen. Sie ist halbe Deutsche, halbe Peruanerin und wollte in Deutschland weiterstudieren. Berlin war unser erstes Ziel, aber um ehrlich zu sein, ich hatte keine Ahnung, was mich in Berlin erwarten würde. Ich bin zuvor, im Jahr 2001, schon für sechs Monate mal in Brüssel gewesen. Das war meine erste Erfahrung in Europa. Von dort aus habe ich ein bisschen Frankreich, Belgien, Spanien, Niederlande und Tschechien besucht, aber keinen Kontakt mit Deutschland gehabt und das Ganze lief damals auch ohne BMX. Als ich dann in Deutschland war, habe ich nette Leute getroffen und ich mich dann entschieden, in Berlin zu bleiben. Jetzt bin ich seit fast 8 Jahre in Deutschland – die Zeit fliegt!

Du bist ein sehr guter Fotograf. Woher hast du diese Eigenschaft? Hast du dir das Fotografieren selbst beigebracht?

Danke! Als ich 2001 meine erste Reise nach Europa gemacht habe, habe ich mit der Fotografie angefangen. Dann habe ich es in Lima drei Jahre lang an der Kunst- Fotografie-Schule studiert. Da konnte ich meine Technik verbessern und nach vier Jahren habe meinen Titel als profitechnischer Fotograf bekommen. Ich habe meine Abschlussarbeit dem Thema BMX Freestyle gewidmet, der Name lautet „The Appropiation of Urban Space through BMX Freestyle“. Es geht um ein Konzept über die Verbindung zwischen BMX Freestyle und Straße, also wie wir die urbane Leidenschaft für unseren Sport nutzen und wie wir die Straße, verschiedene Plätze, den Urban Space lesen können. Die Erfahrung als BMXer hilft uns ja oft, wenn es darum geht, eine neue Perspektive von der Stadt einzunehmen. Letztes Jahr hatte ich übrigens die Chance, dieses Foto-Projekt in Berlin und Lima als Fotoausstellung zu präsentieren.

Wie ist die BMX-Szene in Peru? Hat man dort überhaupt eine Szene?

BMX Racing war in den 80er-Jahren die erste Disziplin mit Contests und Sponsoren, dann kam BMX Freestyle, meistens Street, Flatland und Mini Ramp. Damals gab es keine Skateparks oder Sponsoren, einfach nichts, nur zehn Fahrer... Jetzt haben wir in Peru mehr als 30 Skateparks! Alle sind kostenlos, außerdem fahren dort BMXer, Skater, Skooter usw. zusammen. Inzwischen ist BMX Freestyle viel größer als Racing in Peru, wir sind über das Land verstreut fast 100 Fahrer. Flatlander gibt es nur zwölf, aber drei von uns fahren als Profi mit Sponsoren und können dadurch viel reisen. Das Niveau von Flatland ist im Vergleich zu die anderen Disziplinen wohl am Besten. Wir sind nur ein paar, aber eben disziplinierte Hardcore- Fahrer! Letzte Wochenende habe ich zusammen mit Casio G-SHOCK eine Show inmitten der Stadt organisiert. Das Publikum war total stoked, dass wir es kostenlos und auf der Straße gemacht haben. Mehr als 300 Leute haben es gesehen und wir haben viel Respekt von den Leuten bekommen.

Wie sieht es denn mit der Teileversorgung in Peru aus? Ist es einfach, an eine Coaster-Achse oder ein paar neue Reifen zu kommen?

Früher war es richtig schwer, gute BMX-Teile zu kaufen. Meistens haben wir sie aus den USA bestellt, was ziemlich scheiße war, weil es ein bis zwei Monate gedauert hat, bis die Teilen endlich da waren. Wir mussten zum Zoll gehen und viel Kohle liegenlassen. Damit hat ein Teil vor 10 Jahre in Peru fast 150 % mehr gekostet als in den USA! Jetzt kann ich es kaum glauben, wie ich es geschafft habe, so ein gutes BMX zu haben!

Was war deine erste Berührung mit BMX?

Ich habe BMX im Januar 1999 in einer Bravo, der Zeitschrift aus Deutschland, gefunden. Da dachte ich sofort: Was für ein super Fahrrad ist das denn! Am nächsten Tag habe ich meine Skate-Homies gefragt, ob jemand einen BMXer in Lima kennt. Sie meinten, dass ich samstags zur Minirampe gehen soll, dort könnte man BMXer treffen. Das habe ich dann gemacht. Leider hatte ich selbst kein richtiges BMX, sondern nur ein normales Urban-Bike dabei. Ein paar Jungs waren am Start und haben mich ein bisschen in den BMX-Freestyle-Bereich eingeführt. Flatland als Diziplin kannte ich noch nicht. Eine Woche später bekam ich dann die Chance, einen Flatlander zu treffen! OMG, habe ich gesagt, nachdem er mir ein paar Tricks gezeigt hatte. Dann fragte er mich, ob ich Bock, Lust und Zeit hätte, Flatland zu lernen. Zwei Woche später habe ich mein erstes BMX-Rad gekauft, es war ein GT Pro Performer. Um 6 Uhr morgens sollte ich ihn zum Training treffen, da er ab 9 Uhr arbeiten musste. Ich dachte: Ok, ich lerne mit ihm von 6 bis 8 Uhr und dann es gibt genug Zeit, die neuen Tricks zu üben. Deswegen, glaube ich, habe ich viele Tricks selber gelernt. In dieser Zeit gab es nur sechs Jungs, die richtig gut gefahren sind. Die Zeit verfliegt und inzwischen wohne ich in Deutschland, reise mit meinem Rad um die Welt und BMX Freestyle ist zu meinem Beruf geworden!

Wie sieht ein Tag in Berlin für dich aus?

Im Sommer bin gegen 6 Uhr morgen wach, um eine kleine Session von einer Stunde zu fahren. Früher habe ich in der Nähe von der Neuen Nationalgalerie gewohnt, deshalb könnte ich ganz früh zum Trainieren dahin gehen. Jetzt bin in Kreuzberg und habe auch ein paar nice Spot in der Gegend, aber meine Home-Spot in Berlin ist und bleibt die Galerie. Ich habe dort viel zu viel trainiert, bin viele Sessions mit Homies gefahren, habe Video- und Foto-Projekte gemacht. Ich habe immer die Atmosphäre dieses Platzes vor Augen. Dann komme ich zurück und sitze von 10 bis 14/15 Uhr an meinem Schreibtisch, arbeite an Projekten mit BMX oder Foto und Video. Ich arbeite als selbständiger Sportler, Fotograf und Filmer. Dann gegen 17 Uhr, wenn es keine Unterbrechung gibt, fahre ich eine Session von zwei bis drei Stunden und danach ist Chillen angesagt! Meistens schwimme ich zweimal pro Woche 45min in einem See. Krumme Lanke oder Tegeler See sind meine Lieblinge. Am Wochenende sind die Fußballspiele am Start. Ich sollte erwähnen, dass ich, bevor ich mit BMX angefangen habe, von 6 bis 14 Jahren Fußball gespielt habe, mit Coach, Team und allem, was dazu gehört. Fußball gibt mir Power, um BMX zu fahren! Die letzten Jahre war ich viel unterwegs, jede Woche oder jeden Monat gibt es etwas Neues, hauptsachlich Shows, Foto- oder Video-Shootings, Contests, Touren... Deswegen hat meine Routine oft plötzlich abrupte Unterbrechungen. Es ist ja so, dass man nicht nur eine Sache im Bereich BMX machen kann. Um von BMX leben zu können, muss man viele Projekte haben, neue Ideen und Kontakte pflegen und viel reisen. Egal wo, BMX ist eine weltweite Sportart, deshalb kann man gar nicht ausschließlich an einem Platz bleiben. Wo die Action ist, da muss man hingehen!

Du warst ja schon in einigen Projekten beteiligt. Du warst zum Beispiel mit Viki zusammen in Afrika. Erzähle uns doch mal ein paar deiner verrückten Storys, die du wegen BMX schon erlebt hast.

Die letzten zwei Jahre war ich viel unterwegs, ich war auf vier Kontinenten und habe über 20 Länder besucht. Ein crazy und intensiver Trip war auf jeden Fall Nigeria in Afrika. Letzten Sommer war ich an meinem Spot in Berlin, als plötzlich mein Telefon klingelte. Es war Viki Gomez mit einem super Show-Projekt, wozu wir nach Afrika reisen mussten. Ich habe sofort geantwortet und Ja gesagt! Er meinte, wir fliegen dahin in der ersten Klasse, bekämen gutes Geld, alles sei gechillt und ohne Stress... Aber wir haben eine verrückte Zeit da gehabt! Ich habe noch nie so eine Erfahrung gemacht. Als erstes muss ich natürlich den Kontrast zwischen Europa und Afrika erwähnen, krass! Das ist ein anderer Planet! Vielleicht sieht Nigeria ein bisschen wie das arme Peru aus den 80er-Jahren aus, aber mit dem großen Unterschied, dass es neben den Armen enorm reiche Leute gibt. Die Korruption ist das Modus operandi da. Geld macht alles möglich. Wir waren zehn Tage dort, um Shows zu fahren und wurden immer von zwei Polizisten begleitet, die wie Schatten mit ihren mit AK47 hinter uns waren. Unglaublich, aber trotzdem hatten wir mit dem Jungs eine gute Zeit. Sie haben uns vor der letzten Show gefragt, ob wir Lust auf eine paar Luftschüsse vor der Show hätten, um die Leute zu beindrucken. Wir waren in Lagos und Ibadan, den beiden größten Städten in Nigeria. Auf dem Weg zwischen den beiden haben wir in einem kleinen Dorf ein Stopp gemacht, um ein paar Bilder zu machen und ein Video zu drehen. Wir hätten nie gedacht, dass das ganze Dorf zu uns kommt, um die Tricks anzuschauen. Viki und ich haben gesagt: Ok, Let’s do a show for them. So wir sind fast eine halbe Stunde Show gefahren, die Kinder waren total begeistert, dass sie uns ihr einziges Essen gegeben haben. So cool, dieser Respekt, den wir von die Leute bekommen haben! Nach zehn Tagen sind wir wieder zurück nach Europa geflogen, im Gepäck eine mega verrückte Erfahrung! Ich dachte immer, dass ich dahin nicht mehr zurückgehe, aber jetzt, wo ich es erzähle, habe ich Bock, nochmal nach Afrika zu gehen, um eine crazy time zu erleben! Love BMX Freestyle!

Hast du vor, in Zukunft dein Foto-/Videoprojekt noch weiter voranzutreiben?

Ja! Mit „Wildschnitt“ mache ich bereits verschiedene Video- und Fotoprojekte zu BMX, Kunst bis hin zu Dokumentarfilmen bzw. -fotos. Die letzten vier Jahre war ich als Fotograf und Filmemacher ziemlich viel unterwegs, war auf den verschiedensten Kontinenten wie AfriKa, Lateinamerika, Europa oder Asien. Ich bin meistens alleine als Kameramann oder Fotografie-Direktor und mache die Post-Produktion zusammen mit meinem Partner in Berlin.

Wo siehst du dich in deiner Zukunft? Willst du irgendwann wieder zurück nach Peru? Oder ein Mix aus Berlin und Peru?

Die letzten drei Jahre war ich fast zwei Monate pro Jahr in Peru. Als ich damals nach Deutschland kam, wusste ich, dass ich nie meine Verbindung zu Peru verlieren möchte. Deshalb versuche ich, den Sommer hinzugehen und dort meine Projekte zu machen. Es ist ungefähr so bei mir: sechs Monate Berlin, zwei Monate Peru und vier unterwegs. Egal wo, BMX hat mir gezeigt, dass das Freestyleleben Geld kostet und ich neben dem ganzen Spaß auch Geld verdienen muss. Außerdem liebe ich Berlin und Lima, die beiden Städten repräsentieren viel für mich. Ich bin in Lima geboren und aufgewachsen und habe in Berlin mein Leben, wie ich es jetzt lebe, entwickelt. Du bist zurzeit in Peru. Wie kommt es, dass du dort bist? Machst du Urlaub oder willst du einfach mal deine Familie wiedersehen? Ich habe 23 Jahre in Peru gelebt und fast jedes Jahr, seit ich in Berlin wohne, komme ich einmal pro Jahr nach Lima zurück. Deswegen sind meine beruflichen Kontakte noch ziemlich frisch und wenn ich da bin, versuche natürlich auch Urlaub zu machen. Zugleich mache ich aber auch Jobs, teilweise im Bereich BMX, meistens aber im Foto-/Videobereich. Dieses Jahr bin ich schon zwei Monate in Peru gewesen und habe zusammen mit Casio G-SHOCK eine BMX-Flatland-Show organisiert. 2013 habe ich eine BMX-Urban Fotoausstellung in Lima gemacht. Man sieht also, dass ich versuche pro Jahr ein Projekt im Bereich BMX in Lima zu machen.

Siehst du dich mehr als Fotograf oder als Flatlander?

Beides und manchmal auch als Filmemacher. Seit fünf Jahren arbeite ich ziemlich viel mit Videos und Filmen. Ich stelle mich meist als Fotograf und Sportler vor, diese Dualität macht mein Leben sehr interessant. Endlich kann ich beide Sachen machen, um für meinen Lebensunterhalt zu versorgen. Es ist schwer, aber das ist meine eigene Challenge. Als ich nach Deutschland kam, wusste ich nicht wirklich, wie ich mich selber präsentieren könnte. Inzwischen, nach vielen Erfahrungen, habe ich es so definiert.

Was sind die größten Unterschiede imtäglichen Leben zwischen Deutschland und Peru?

Peru ist schön, groß, es gibt super Wetter, bestes Essen und viel Sonne. Aber unsere Gesellschaft ist ein bisschen kaputt. In Deutschland fühle ich mich sicher. Ich finde, dass ich in Deutschland viele Sachen gelernt habe. Deutschland als Land, die Gesellschaft, Wirtschaft, Geschichte usw. ist für mich sehr wichtig! Ich lerne hier jeden Tag, versuche das Maximun zu machen, um mein eigenes Leben zu verbessern, als Mensch und auch beruflich.

Arbeitest du gelegentlich für BMX Brands?

Ich arbeite als selbständiger Sportler, Fotograf und Filmemacher, das bedeutet, dass ich für verschiedene Projekten arbeiten kann. Klar, habe ich auch in der BMX-Industrie gearbeitet, aber ich finde für mich besser, wenn ich meine Freiheit habe, um neue Ideen zu realisieren, egal wo! Ich versuche immer am Start zu sein. Mit welchen Fahrern fährst du am liebsten und wo würdest du eine Session fahren, wenn du dir den Spot aussuchen dürfstest? Meistens trainieren ich alleine, aber wenn es eine Session mit den Homies gibt, fahre gerne mit meine Kumpels aus Spanien, Viki Gomez und Waldemar Fatkin aus Deutschland. Die beiden pushen mich immer, sie empfehlen mir neue Moves oder andere Varianten auszuprobieren. Die Neue Nationalgalerie ist einer von meinen Lieblingsspots in Deutschland. In Lima ist es an La Residencial San Felipe. Da habe ich mit BMX angefangen. Wenn ich dort bin, fahre ich da jeden Tag gegen 6 Uhr morgens eine Session. Aber in Japan habe auch ein paar Spots, die richtig gut sind, vor allem wegen der Atmosphäre und der Qualität des Bodens. Das sind Shinjuku Park in Tokyo und Meriken Park in Kobe.

Hammer Camilo, vielen Dank für das Interview und much respect! Wie sieht es aus mit letzten Worten? Möchtest du noch jemanden grüßen oder Danke sagen?

Ich möchte mich bei meiner Familie bedanken. Sie haben immer hinter mir gestanden, egal ob ich Fotograf oder Sportler war. Außerdem meinen Sponsoren, die machen meine BMXFreestyle- Leben möglich. Und meinen Freunden aus Peru aus meiner Kindheit, ich kenne die Jungs mehr als 20 Jahre. Sie bedeuten für mich sehr viel! Und den Leuten, die ich on the road kennengelernt habe. So good times mit euch allen! Vielen Dank an Tim, Frank und Markus für dieses schöne Interview, das macht mich sehr glücklich! Muchas Gracias Amigos! See you soon!

Wir danken Dir und bis bald!

 

Fotos: Markus "Monkey" Braumann

Interview: Frank Lukas

 

Fotogallerie

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